{"id":48,"date":"2017-03-18T14:05:20","date_gmt":"2017-03-18T14:05:20","guid":{"rendered":"http:\/\/susanne-und-die-woelfe.de\/?page_id=48"},"modified":"2017-03-19T08:10:06","modified_gmt":"2017-03-19T08:10:06","slug":"wolfshybriden","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/susanne-und-die-woelfe.de\/?page_id=48","title":{"rendered":"Wolfshybriden"},"content":{"rendered":"<p><span style=\"font-family: helvetica, arial, sans-serif;\"><b>Was sind Wolfshybriden?<\/b><\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-family: helvetica, arial, sans-serif;\">Man unterscheidet die Begriffe Wolfsmischling und Wolfshybride.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-family: helvetica, arial, sans-serif;\">Die Kreuzung der ersten Generation zwischen einem reinrassigen Wolf und einem Hund oder einem Wolfshybriden bezeichnet man als Wolfsmischling oder Wolf-Hund-Mischling.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-family: helvetica, arial, sans-serif;\">Die zweite (oder eine noch weiter entfernte) Kreuzung zwischen zwei Wolfshybriden oder einem Wolfshybriden und einem Hund bezeichnet man als Wolfshybride.<\/span><\/p>\n<p><img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" class=\"aligncenter wp-image-24 size-full\" src=\"http:\/\/susanne-und-die-woelfe.de\/wp-content\/uploads\/2017\/03\/Wolfsaugen.jpg\" alt=\"\" width=\"425\" height=\"161\" srcset=\"https:\/\/susanne-und-die-woelfe.de\/wp-content\/uploads\/2017\/03\/Wolfsaugen.jpg 425w, https:\/\/susanne-und-die-woelfe.de\/wp-content\/uploads\/2017\/03\/Wolfsaugen-300x114.jpg 300w\" sizes=\"(max-width: 425px) 100vw, 425px\" \/><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><span style=\"font-family: helvetica, arial, sans-serif;\"><b>Zucht und Haltung von Wolfshybriden<\/b><\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-family: helvetica, arial, sans-serif;\">In Deutschland ist die Haltung von Wolfshybriden grunds\u00e4tzlich verboten. Zum einen, weil diese Tiere als gef\u00e4hrlich und unberechenbar gelten, zum anderen weil sie den gleichen Schutzstatus genie\u00dfen wie W\u00f6lfe: Mischlinge bis in die vierte Generation sind zu behandeln, wie ihr h\u00f6her gesch\u00fctztes Elternteil.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-family: helvetica, arial, sans-serif;\">W\u00f6lfe wiederum unterstehen dem Washingtoner Artenschutz\u00fcbereinkommen und gelten im Rahmen der Deutschen Gesetzgebung als streng gesch\u00fctzte Tiere. Darum ist es verboten, sie zu fangen oder gar zu t\u00f6ten. F\u00fcr ihre Haltung ben\u00f6tigt man eine beh\u00f6rdliche Genehmigung sowie eine Herkunftsbescheinigung.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-family: helvetica, arial, sans-serif;\">\u00a7 10 Abs. 2 BartSchV besagt, dass die Haltung dieser Tiere den zust\u00e4ndigen Landesbeh\u00f6rden anzuzeigen ist.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-family: helvetica, arial, sans-serif;\">F\u00fcr die Haltung gibt es besondere Vorgaben, wie z.B. extra hohe Z\u00e4une und in den Boden versenkte Gitter.<\/span><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><span style=\"font-family: helvetica, arial, sans-serif;\"><b>Meine ganz pers\u00f6nliche Meinung zum Thema \u201dWolfshybriden\u201d<\/b><\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-family: helvetica, arial, sans-serif;\">Ich hatte, als mir Amarok als Welpe angeboten wurde, keinerlei Ahnung davon, dass es solche Zuchtrichtungen \u00fcberhaupt gibt. Amarok war mir als reinbl\u00fctiger Wolf angeboten worden, und die Bezeichnung &#8222;Wolfshybride&#8220; h\u00f6rte ich erst wesentlich sp\u00e4ter zum ersten Mal.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-family: helvetica, arial, sans-serif;\">Erst nach und nach gewann ich Einblick in diese Problematik, die in den USA ihren Ursprung hat, und erkannte die wenig erfreuliche Wahrheit, dass n\u00e4mlich das illegale Gesch\u00e4ft mit diesen Tieren bl\u00fcht.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-family: helvetica, arial, sans-serif;\">Mir ist inzwischen bekannt, dass es mehr Wolfshybriden in Deutschland gibt als wir ahnen, Sch\u00e4tzungen zufolge mehrere Tausend, sie werden sogar in Gro\u00dfstadtwohnungen gehalten. Probleme und Unf\u00e4lle sind vorprogrammiert.<\/span><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><span style=\"font-family: helvetica, arial, sans-serif;\"><b>Warum kommt es zu Unf\u00e4llen?<\/b><\/span><\/p>\n<ul>\n<li><span style=\"font-family: helvetica, arial, sans-serif;\">Wolfshybriden fehlt generell das Bed\u00fcrfnis und die F\u00e4higkeit, sich dem Menschen anzuschlie\u00dfen, ihm zu vertrauen und sich ihm unterzuordnen. Beim Hund wurden diese Eigenschaften durch Jahrtausende lange Domestikation erreicht. Das Wesen eines Wolfshybriden entspricht jedoch zu einem erheblichen Teil dem des Wolfes &#8211; auch, wenn er in der Obhut des Menschen aufgewachsen ist.<\/span><\/li>\n<\/ul>\n<ul>\n<li>Das Verhalten von Wolfshybriden schl\u00e4gt aufgrund permanenter \u00dcberforderung schnell in Auflehnung um, wenn man sie wie Hunde behandelt. Ein Wolfshybride muss wie ein Wolf behandelt werden.<\/li>\n<\/ul>\n<p><span style=\"font-family: helvetica, arial, sans-serif;\">Versucht man ihm ein Sich-Einf\u00fcgen in das menschliche Leben abzuverlangen, sind Probleme und Konflikte vorprogrammiert. Zu Konflikten kommt es verst\u00e4rkt mit Eintritt der Geschlechtsreife (im Alter von 2-3 Jahren) und der damit einhergehenden Bildung eines st\u00e4rkeren Selbstbewusstseins.<\/span><\/p>\n<ul>\n<li><span style=\"font-family: helvetica, arial, sans-serif;\">Wolfshybriden verlieren zwar durch die menschliche N\u00e4he und den Anteil Hundeblut zum Teil die naturgem\u00e4\u00dfe Scheu vor dem Menschen (oftmals aber nur vor der betreuenden Person), sie k\u00f6nnen diesem infolgedessen aber auch schneller gef\u00e4hrlich werden.<\/span><\/li>\n<\/ul>\n<ul>\n<li><span style=\"font-family: helvetica, arial, sans-serif;\">Wenn die dem Wildtier Wolf nahen Hybriden gezwungen sind, inmitten unserer lauten, menschlichen Zivilisation in extremer Reiz\u00fcberflutung zu leben, so wird dies ihren Grundbed\u00fcrfnissen in keiner Weise gerecht. Nicht selten stehen diese Tiere dann unter Dauerstress. Die Folgen sind unkalkulierbare Reaktionen, wie verwirrte \u00c4ngstlichkeit gekoppelt mit panischem Meideverhalten, oder schlimmstenfalls gef\u00e4hrliche Aggressionen &#8211; das Resultat absoluter \u00dcberforderung.<\/span><\/li>\n<\/ul>\n<p><span style=\"font-family: helvetica, arial, sans-serif;\">Konfliktsituationen entstehen nicht durch \u2018B\u00f6sartigkeit\u2018 der Wolfshybriden, sondern vielmehr durch Kommunikationsprobleme, und weil Verhaltensmuster und Bed\u00fcrfnisse der sensiblen, zur Scheue neigenden Tiere ignoriert, beziehungsweise nicht erkannt werden.<\/span><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><span style=\"font-family: helvetica, arial, sans-serif;\"><b>Verhaltensweisen von Wolfshybriden im Unterschied zu Hunden:\u00a0<\/b><\/span><\/p>\n<ul>\n<li><span style=\"font-family: helvetica, arial, sans-serif;\">Ein Wolfshybride bellt kaum, er wufft h\u00f6chstens kurz, wenn ihm etwas unheimlich ist oder er sein Rudel vor etwas warnen will.<\/span><\/li>\n<\/ul>\n<ul>\n<li><span style=\"font-family: helvetica, arial, sans-serif;\">Ein Wolfshybride neigt zur Scheue, Schreckhaftigkeit und Vorsicht gegen\u00fcber Unbekanntem, was unvorhersehbare Reaktionen ausl\u00f6sen kann.<\/span><\/li>\n<\/ul>\n<ul>\n<li><span style=\"font-family: helvetica, arial, sans-serif;\">Aufgrund seiner naturgegebenen Scheue zeigt ein Wolfshybride schnell Fluchtverhalten (was in freier Wildbahn \u00fcberlebenswichtig f\u00fcr ihn ist).<\/span><\/li>\n<li><span style=\"font-family: helvetica, arial, sans-serif;\">Auch zeigt er relativ schnell Drohgeb\u00e4rden.<\/span><\/li>\n<\/ul>\n<p><span style=\"font-family: helvetica, arial, sans-serif;\">Beispiel:<\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-family: helvetica, arial, sans-serif;\">Schon als Jungtiere zeigten Khibani und Amarok unvermittelt auftretende Abwehrreaktionen wie Versteifen des K\u00f6rpers, Knurren und Z\u00e4hneblecken, wenn jemand sie zu innig umarmte und damit einengte oder anderweitig bedr\u00e4ngte.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-family: helvetica, arial, sans-serif;\">Hierzu:<\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-family: helvetica, arial, sans-serif;\">Drohgeb\u00e4rden sind ein ganz normaler Bestandteil der stark auf Mimik und Geb\u00e4rdensprache basierenden Kommunikation der Tierart \u201dWolf\u201d.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-family: helvetica, arial, sans-serif;\">Bei ernsthaften Auseinandersetzungen allerdings, oder auch bei der Jagd, greift ein Wolf(shybride) \u00fcbergangslos an \u2013 ohne vorher zu drohen.\u00a0 Das wiederum bedeutet aber nicht,\u00a0 dass dem Drohen nicht auch ein Angriff folgen kann, sollte die Warnung nicht ernst genommen werden.<\/span><\/p>\n<ul>\n<li><span style=\"font-family: helvetica, arial, sans-serif;\">Ein Wolfshybride ist nicht in der Lage zu blindem Gehorsam dem Menschen gegen\u00fcber, folgt stattdessen den seiner Natur entsprechenden Instinkten. Intelligent, wie er ist, kann er zwar durchaus gewisse Befehle erlernen, doch ob er die Befehle befolgt, entscheidet er von Situation zu Situation. Gehorsam erzwingen kann und sollte man bei diesen Tieren nicht, denn Zwang l\u00f6st bei einem Wolfshybriden in der Regel Flucht oder aggressive Auflehnung aus. Zuverl\u00e4ssig lenkbar wird ein solches Tier somit niemals sein.<\/span><\/li>\n<\/ul>\n<ul>\n<li><span style=\"font-family: helvetica, arial, sans-serif;\">In seinem \u00fcberaus sozialen Wesen leidet ein Wolfshybride schnell unter massiver Trennungsangst und ist nicht selten unf\u00e4hig, alleine zu bleiben.<\/span><\/li>\n<\/ul>\n<ul>\n<li><span style=\"font-family: helvetica, arial, sans-serif;\">Aufgrund seines unabh\u00e4ngigen Wesens und seines Bed\u00fcrfnisses nach Selbstbestimmung, ben\u00f6tigt ein Wolfshybride ausreichende R\u00fcckzugsm\u00f6glichkeiten.<\/span><\/li>\n<\/ul>\n<p><em><span style=\"font-family: helvetica, arial, sans-serif;\">Res\u00fcmee<\/span><\/em><\/p>\n<p><span style=\"font-family: helvetica, arial, sans-serif;\">Da nur in den seltensten F\u00e4llen eine artgerechte Haltung gew\u00e4hrleistet werden kann, gelten Wolfshybriden als denkbar ungeeignete Lebenspartner des Menschen. Versucht man sie wie Hunde zu halten, zeigt sich &#8211; abgesehen von den oben erw\u00e4hnten Problemen &#8211; ihre angeborene Neugierde und ihre Spieltrieb oftmals in der Zerst\u00f6rung von Garten und Wohnungseinrichtung.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-family: helvetica, arial, sans-serif;\">Amarok \u00fcbrigens markierte Wohnungsmobilar des \u00d6fteren per Urin-Strahl &#8230;<\/span><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><span style=\"font-family: helvetica, arial, sans-serif;\"><b>Erfahrungsberichte<\/b><\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-family: helvetica, arial, sans-serif;\">Zur Veranschaulichung an dieser Stelle ein kleiner Einblick in Briefinhalte und Telefonate von Menschen, die sich mit dem Wunsch nach Erfahrungsaustausch an mich wandten, oder mir von ihren Bekannten und deren Problemen mit Wolfshybriden schrieben:<\/span><\/p>\n<ul>\n<li><span style=\"font-family: helvetica, arial, sans-serif;\">Herr B. aus der Eifel ging mit seinem Wolfshybriden nur noch nachts spazieren, weil dieser vor jedem Fu\u00dfg\u00e4nger &#8211; ganz zu schweigen von Fahrr\u00e4dern, Kinderwagen oder Autos &#8211; panische Angst hatte. Herr B. hatte sich einen Bauchgurt anfertigen lassen, an dem er die Leine befestigte. Geriet sein vierbeiniger Begleiter in Panik (was regelm\u00e4\u00dfig geschah, obwohl Herr B. sich schon denkbar abgelegene Gegenden zum Spazierengehen ausgesucht hat) war er nicht mehr in der Lage, ihn unter Kontrolle zu halten. Ohne den Bauchgurt h\u00e4tte das Tier sich losgerissen und w\u00e4re auf nimmer Wiedersehen davongelaufen&#8230;<\/span><\/li>\n<\/ul>\n<ul>\n<li><span style=\"font-family: helvetica, arial, sans-serif;\">Herr K. lebte auf dem Land im Schwarzwald\u00a0 und hielt seinen Wolfshybridenwelpen anfangs im Haus. Doch als der Welpe etwas \u00e4lter wurde, begann er die M\u00f6bel zu zerlegen, er zerst\u00f6rte die halbe Einrichtung. Da Herr B. nicht rund um die Uhr auf seinen Wolfshybriden aufpassen konnte, landete dieser in einem Zwinger, der von da an Verwahrungsst\u00e4tte blieb. Das durchdringende Wolfsheulen, das nun tagt\u00e4glich zu h\u00f6ren war, machte die Nachbarn misstrauisch, so dass auch Herr B. mit dem inzwischen sehr w\u00f6lfisch aussehenden, angeblichen Sch\u00e4ferhund nur noch in der Dunkelheit spazieren gehen konnte&#8230;<\/span><\/li>\n<\/ul>\n<ul>\n<li><span style=\"font-family: helvetica, arial, sans-serif;\">Herr Sch. musste sich von seinem Wolfshybriden trennen, weil es ihm nach kurzer Zeit unm\u00f6glich war, das Mietshaus, in dem er mit dem Hybriden lebte, mit diesem zu verlassen: lehnte beispielsweise mal ein Fahrrad an der Wand des Treppenhauses, oder es stand dort ein Kinderwagen, war es Herrn Sch. nicht mehr m\u00f6glich, den panisch reagierenden Wolfshybriden an dem f\u00fcr das Tier angsteinfl\u00f6\u00dfenden Objekt vorbeizuf\u00fchren&#8230;<\/span><\/li>\n<\/ul>\n<ul>\n<li><span style=\"font-family: helvetica, arial, sans-serif;\">Herr M. hielt zwei Wolfshybriden in einem Zwinger. Es dauerte nicht lange, bis die unausgeglichenen Tiere \u00e4u\u00dferst aggressiv wurden. Die Folge: sie kamen \u00fcberhaupt nicht mehr aus dem Zwinger heraus. Zum F\u00fcttern warf Herr D. &#8211; um sicheren Abstand bem\u00fcht &#8211; Fleischbrocken durch den oberen Zwingerspalt. Inzwischen sind die beiden Tiere beh\u00f6rdlich beschlagnahmt worden und fristen ihr Dasein in einem Tierheimzwinger&#8230;<\/span><\/li>\n<\/ul>\n<ul>\n<li><span style=\"font-family: helvetica, arial, sans-serif;\">Eine Familie aus dem Brandenburgischen hielt ihren Wolfshybriden als Wachhund an der Hofkette. Das Tier wurde immer aggressiver und biss sowohl Familienmitglieder als auch\u00a0 Nachbarn. Wie sich der Fall nach einer Anzeige gegen die Halter weiter entwickelte und ob das Tier inzwischen beschlagnahmt wurde, ist mir nicht bekannt&#8230;<\/span><\/li>\n<\/ul>\n<ul>\n<li><span style=\"font-family: helvetica, arial, sans-serif;\">Auch der Wolfshybridenwelpe eines J\u00e4gers\u00a0 aus\u00a0 Oberbayern wurde mit dem Heranwachsen immer aggressiver und biss seinen Besitzer mehrfach. Da der Hybridenhalter als J\u00e4ger nat\u00fcrlich auch eine eigene Waffe besa\u00df, entledigte er sich kurzerhand des Problems auf diese Weise. Allerdings hat er offensichtlich nicht viel daraus gelernt, denn schon unmittelbar nach dem \u201cAbleben\u201d seines ersten Wolfshybriden machte er sich auf die Suche nach einem neuen Wolfshybridenwelpen&#8230;<\/span><\/li>\n<\/ul>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><span style=\"font-family: helvetica, arial, sans-serif;\">Auch wenn die Namen ver\u00e4ndert und anonymisiert wurden, sind dies leider keine Einzelf\u00e4lle und auch keine Extrembeispiele, sondern allt\u00e4gliche Lebensgeschichten von Wolfsybriden und ihren Besitzern. Sie best\u00e4tigen eine Statistik, die besagt:<\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-family: helvetica, arial, sans-serif;\">Die Lebenserwartung eines Wolfshybriden liegt erfahrungsgem\u00e4\u00df bei nur etwa drei bis vier Jahren.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-family: helvetica, arial, sans-serif;\">F\u00fcr einen gro\u00dfen Teil der l\u00e4nger am Leben Bleibenden gilt der leicht abgewandelte M\u00e4rchenschluss: \u201cUnd wenn sie nicht gestorben sind, dann leiden sie noch heute&#8230;\u201d<\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-family: helvetica, arial, sans-serif;\">Ich selbst bekam immer wieder Anrufe von Privatleuten, die mit solchen Tieren \u00fcberfordert waren, auch von Tierheimen, Tierschutzbeauftragten und Amtstier\u00e4rzten aus ganz Deutschland, die Tiere beschlagnahmt hatten. Jeder dieser Anrufer bat mich h\u00e4nderingend um die Aufnahme eines, oder gleich mehrerer Wolfshybriden, insgesamt kamen dabei knapp zwanzig angebotene Tiere zusammen. Ich brauche sicherlich nicht zu betonen, welche Qual ein leider notwendiges Ablehnen jedes Mal f\u00fcr mich darstellte. Wie gern h\u00e4tte ich sie alle bei uns aufgenommen, wie gern! Aber ich kann in mein Rudel keine weiteren Tiere mehr integrieren. Und das ist ein zus\u00e4tzliches Problem bei einem Wolfshybriden: es ist unm\u00f6glich, ein solches Tier in einen fremden Familienverband zu integriert oder an einen neuen Besitzer weiter zu vermitteln. Denn ein fremdes Rudel nimmt keinen erwachsenen Fremdling auf, ebenso wenig ist ein erwachsener Wolfshybride in der Lage, sich an einen fremden Menschen zu gew\u00f6hnen. Somit verbringen die unerw\u00fcnscht gewordenen, meist noch sehr jungen und gesunden Tieren ihr restliches Leben oft in Tierheimzwingern, oder sie werden get\u00f6tet.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-family: helvetica, arial, sans-serif;\">Amarok und Khibani hatte ich beide kastrieren lassen, weil ich keinesfalls wollte, dass sie sich fortpflanzen.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-family: helvetica, arial, sans-serif;\">Inzwischen liegt der f\u00fcr mich sehr schwere Abschied von ihnen hinter mir und es wird in meinem Leben keine Wolfshybriden mehr geben.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-family: helvetica, arial, sans-serif;\">Und zwar aus Respekt und Liebe ihrem wilden Cousin gegen\u00fcber, dem Wolf, der nur in Freiheit er selbst sein kann.<\/span><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Was sind Wolfshybriden? Man unterscheidet die Begriffe Wolfsmischling und Wolfshybride. 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